Heute habe ich ein ganz besonderes Treffen.

Ich treffe mich mit Ghazaleh, einer Freundin, Kundin, Hochzeitsplanerin und nicht zuletzt Münsters Shopping Queen 2015.

Die letzten zwei Punkte sind Anlass genug für einen „Talk am Hafen“. Da wir beiden uns bereits über zwei Jahre kennen, wird es ein lockeres, etwas anderes Interview. Mit kurzen Worten: Ehrlich, transparent und lustig!

Denis: Schön, dass wir es heute geschafft haben. Das Wetter ist ja nicht so spannend, dafür aber unsere Themen. Wir unterhalten uns über dein neues Konzept als Hochzeitsplanerin und über deine jüngsten Erfahrungen bei Shopping Queen in Münster.

Ghazaleh: Stimmt, es ist windig, etwas frisch und es könnte jeden Moment regnen. Ganz nach Münsteraner Stil. Ich freue mich auf das Gespräch.

Denis: In letzter Zeit hat sich ja einiges bei dir getan. Apropos. Du bist offiziell wieder Münsteranerin. Was hat sich noch getan?

Ghazaleh: Ja, nach über 2 langen Jahren Studium sind mein Mann und ich, um eine Erfahrung und einigen Freundschaften reicher aus Mannheim zurückgekehrt. Wir haben uns inzwischen sehr gut eingelebt und ich habe den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ich bin nach langer Planung nun Hochzeits- und Eventplanerin mit einem etwas anderen Konzept, aber das weißt du ja, schließlich hast du das „Eröffnungsshooting“ für mich gemacht. Sehr ereignisreich die letzten Monate.

© damato-fotografie.de

Denis: Dann hast du quasi deinen Traum wahr gemacht. Aber wo wir grad bei “ereignisreich“ sind. Herzlichen Glückwunsch zur Münsteraner Shopping Queen Krone 2015! Wie kamst du denn auf die Idee für Vox und Guido shoppen zu gehen?

Ghazaleh: Vielen Dank, ja ich weiß. Männer gucken die Sendung eher selten, aber ich muss zugeben, dass ich ein echter Guido Fan bin. Mich interessieren „besondere“ Menschen sowieso. Und ich dachte mir, dass es eine einmalige Gelegenheit ist, den Herrn Kretschmer einmal pesönlich zu treffen und kennenzulernen. Und es hat sich ja auch gelohnt.

Denis: Wie hast du Guido denn empfunden? Magst du ihn heute noch immer so sehr, wie vor der Ausstrahlung der Shopping Queen Woche?

Ghazaleh: Ja, ich mag ihn natürlich immer noch. Er war beim Finale wirklich sehr herzlich und hat sich für jede von uns fünf Kandidatinnen viel Zeit genommen, um sein „Urteil über uns zu fällen“. Man steht dann da und es ist ein sehr überwältigendes Gefühl ihm zuzuhören und dabei zu realisieren, dass das gerade wirklich passiert. Die Damen, die Shopping Queen gerne schauen, wissen sicher was ich meine.

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Denis: Vor allem war eure Woche ja auch eine besondere Woche. Das Motto war ja: „Überraschunsparty – sei mit deinem Outfit Guidos schönstes Geburtstagsgeschenk. Gab es eigentlich wirklich eine Überraschungsparty? Und wie fandest du das Motto eigentlich?

Ghazaleh: Ja, die gab es wirklich. Es waren viele Leute zu dem Anlass extra nach Berlin angereist und Guido wusste wirklich von Nichts. Das Motto an sich fand ich klasse, weil man zu einem Geburtstag ja wirklich großen Spielraum an Kleidung hat, allerdings lag der Fokus natürlich auch auf Guidos 50. Geburtstag und an der einen oder anderen Stelle, fehlte mir persönlich das ein oder andere Detail von der mir bekannten Sendung. Das ist aber Klagen auf höchstem Niveau. Es hat wirklich großen Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.

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Denis: Das hört sich wirklich aufregend an. Aber gab es denn auch Punkte, die du zu kritisieren hattest? Man hört ja oft, dass vieles auch vorgegeben ist, wie beim Skriptet TV. Konntest du überhaupt du selbst sein?

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Ghazaleh: Wenn man sich dazu entscheidet bei einem solchen Format mitzumachen, sollte einem auch bewusst sein, dass ein teilweise 14 stündiger Drehtag auf ca. 50 Minuten runtergeschnitten wird. So ist das eben im Fernsehen. Es kann auch nichts gesendet werden, was du nicht gesagt hast. Dennoch erschreckt man sich beim ein oder anderen Schnitt oder ärgert sich gar. Aber es ist in keiner Weise „skripted“. Natürlich werden einem viele Fragen gestellt, auf die man dann mit seinen eigenen Worten eingeht, aber es gib keine Person, die dir sagt, was du zu sagen hast. Der Schnitt ist meiner Meinung nach das Einzige, worauf man keinen Einfluss hat. Also war ich im Großen und Ganzen schon ich selbst. Mal etwas müder, mal gut drauf.

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Denis: Apropos Schnitt, wir machen mal einen kleinen. Du sprachst vorhin „von einem etwas anderen“ Konzept als Hochzeitsplanerin. Das macht mich neugierig.Was macht dich denn anders als die Konkurrenz?

Ghazaleh: Auf die Frage hab ich natürlich gewartet. Meine Planungen sind anders als bei den üblichen Hochzeitsplanern. Einmal von der ganzen Gestaltung, aber auch von den Kosten für die Brautpaare oder Eventplanenden. Bei mir ist die Leistung kostenlos. So kann sich wirklich jeder, aus jeder Schicht eine Hochzeitsplanerin leisten. Unentlohnt ist meine Arbeit aber nicht, bezahlt werde ich von den Dienstleistern, die mit mir zusammenarbeiten. Einfach und unkompliziert. Und jeder hat seinen Mehrwert. Die Dienstleister freuen sich über die Aufträge, ich freue mich über die Kunden und die Kunden freuen sich, dass sie unterstützt und individuell begleitet werden, ohne dass sie auch nur einen Cent dafür zahlen zu müssen.

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Denis: Klingt wirklich innovativ und logisch. Aber geben denn werdende Bräute die Arbeit tatsächlich gerne aus der Hand? Der Trend ist ja eher amerikanisch, oder?

Ghazaleh: Das ist ebenfalls eine Sache, die mein Konzept besonders macht. Ich nehme den Paaren nichts weg, sondern unterstütze sie in allen Punkten und stehe Ihnen in der Organisation zur Seite. Ich plane nicht alleine und sage am Ende: „Herzlich willkommen auf Eurer Hochzeit“. Das wäre nicht persönlich und nicht einzigartig. Es geht darum die Hochzeit einmalig und unvergesslich zu gestalten. Dabei helfe ich. Und das wird gerne angenommen. Bevor wir aber zusammenarbeiten, gibt es immer einen unverbindlichen Kennenlerntermin, erst danach wird entschieden.

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Denis: Was denkst du ist das Patentrezept für eine Traumhochzeit, wenn du 3 Punkte wählen müsstest?

Ghazaleh: 1. So banal es klingt: Liebe/Respekt als Grundlage zu betrachten. (die Kombination) 2. Kompromissbereitschaft (zu einer Hochzeit gehören ja bekanntlich 2 Personen) 3. Ruhe bewahren! (Es gibt nichts anstrengenderes als 2 zankende Verlobte, kurz vor der Hochzeit)

Denis: Und den 4. füge ich hinzu: Das Paar sollte den Tag der Hochzeit unverkrampft genießen. Es gibt so viele unkalkulierbare Faktoren, z.B. schlechtes Wetter…. Wenn man dies mit Humor nimmt und das Beste daraus macht, wird es trotzdem eine Traumhochzeit. Aber du hast ja auch immer einen Plan B in der Hinterhand bei schlechtem Wetter . Wobei unterstützt du denn noch außer bei Hochzeiten?

Ghazaleh: Das stimmt natürlich. Ich helfe den Trauzeugen beim Verfassen der Reden beispielsweise oder bei der Planung der Junggesellenabschiede, aber auch runde Geburtstage, Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern und andere besondere Feste plane ich gerne mit.

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Denis: Wie ich höre hast du dir da wirklich ein sehr spannendes und schönes Projekt vorgenommen. Ich werde deine Entwicklung als Hochzeitsplanerin fleißig beobachten und bin gespannt was du mir in 1 bis 2 Jahren berichten wirst. Danke auch dafür, dass du uns in die Shopping Queen Welt mitgenommen hast und uns einen kleinen Einblick „hinter den Kulissen“ gewährt hast.

Ghazaleh: Schau mal Denis, die Sonne kommt raus. Sollen wir fotografieren gehen?

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